Nach dem Studium der Medizin in Berlin und Dresden erfolgte die Facharztausbildung für Dermatologie an der damaligen Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus in Dresden unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Dr. H. E. Kleine-Natrop, die 1976 beendet war.
Eine Reihe wissenschaftlicher bzw. experimenteller Arbeiten mit dermatopharmakologischen Hintergrund führten 1990 zur Habilitation (Thema: Untersuchungen zur Modulation des Lipoxygenaseweges durch potentielle und etablierte Antipsoriatika und durch chemotaktische Leukotriene – Ein Beitrag zur experimentellen und angewandten Psoriasistherapie).
Über verschiedene Zwischenstationen (Hautklinik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Prof. Dr. Dr. E. Christophers; Hautklinik der Universität Nijmegen NL, Prof. Dr. R. Happle und Prof. Dr. P. van de Kerkhof; Universitätshautklinik Warschau, Frau Prof. Dr. S. Jablonska) erfolgte 1994 die Berufung zur C3-Professur für Dermatologie mit dem Schwerpunkt Dermatopharmakologie an der neu gegründeten Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden, in deren Gründungskommission der Gottfried Wozel als berufenes Mitglied über mehrere Jahre tätig war.
Gegenwärtig ist er als Leitender Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden unter dem Ordinariat von Prof. Dr. M. Meurer tätig. Publikationen beschäftigen sich vordergründig mit pharmakologischen Substanzklassen, z.B. Dapson, Immunsuppressiva, Immunmodulatoren (Dapson – Pharmakologie, Wirkmechanismus und klinischer Einsatz, Georg Thieme Verlag Stuttgart/New York 1996) oder gegenwärtig mit Biologics (Biologics in der Dermatologie, 2. Auflage, UNI-MED AG Bremen/London/Boston 2006). In viele klinische Studien, insbesondere die das Krankheitsbild Psoriasis untersuchen, ist der Verfasser als LKP oder Principal Investigator eingebunden. |